Geh` in die Klinik Deiner Wahl ... Mörder brauchen keine Therapie

Psychotherapie muss her

Gerd K. Diesing schreibt ...

... einen humorvollen und dennoch spannenden Klinikroman in einer psychiatrischen Anstalt:

"Geh`in die Klinik Deiner Wahl"

Mörder brauchen keine Therapie

Zum Inhalt: 

Eduard Zwist, geb. Liebling hat es im Leben nicht leicht gehabt. Eine dominante Mutter und ein schwacher Vater prägen ihn. Er wächst in einfachen Verhältnissen ohne wirkliche Freunde auf. Seine Eltern sterben unerwartet bei einem Autounfall. Leider heiratet er eine Frau, die das starke Ebenbild seiner Mutter ist. Mit der Zeit erkrankt er an schweren Depressionen und wird letztendlich von seiner intriganten Frau Klara in die Psychiatrie abgeschoben. Der leidende Patient erlebt einen Klinik Alltag, der ihm sehr befremdlich vorkommt, welcher aber durchaus der Realität entspricht. Dankbar nimmt er die angebotenen therapeutischen Hilfen an. Hier lernt er die nette Lara kennen und lieben. Eine bösartige Mitpatientin, die für ihre Intrigen bekannt ist, deckt das Verhältnis der Beiden auf und erpresst sie. Sie hat so manchen Feind auf der Station, denn mit keinem Menschen kommt sie wirklich gut aus. Die Liebenden wissen sich aber zu wehren.

Auf der Privatstation der Klinik herrscht oft größeres Chaos. Vor allem voran die Stationsleitung, ein richtiger Drachen, sorgt für große Unruhe und eskalierende Situationen. Alle Beteiligten fühlen sich unterdrückt und leben in einer ständig angespannten Atmosphäre. Es bleibt nicht aus, dass sich die Lage immer weiter zuspitzt. Wut, Hass und andere negative Emotionen kochen bei verschiedenen Personen hoch, die über eine notwendige Veränderung auf der Station nach-denken. Gewalt oder sogar auch ein Mord sind durchaus nicht auszuschließen. Ob es dazu kommt? Der Leser*in wird es zu gegebener Zeit erahnen oder erfahren.

   Die Klinik und die Station werden von Prof. Gutmann geleitet, der stets darauf bedacht ist, dass sein Haus voll belegt ist und dass die täglich zustehenden Finanzmittel auch fließen. Sein Stationsarzt, ein etwas undurchsichtiger und überfreundlicher Mensch muss dem Chef zuarbei-ten, will er doch der nächste Oberarzt werden. Diese Möglichkeit besteht durchaus, da die der-zeitige Oberärztin der Station viel zu weich für diesen verantwortungsvollen Job ist. Sie wird gemobbt, erkrankt selbst psychisch und muss sich in Behandlung begeben. Ihr Schicksal ist zunächst ungewiss.

Da sorgt eine große Erbschaft für Unruhe und Spannung. Ob sie den rechtmäßigen Erben auch erreichen wird? Intrigen werden gesponnen, um an das viele Geld zu kommen, notfalls auch mit kriminellen Machenschaften. Ist Mord auch hier eine scheinbare Lösung? Man darf gespannt sein,  ob es Eduard und Lara schaffen, ihre Liebe leben zu können, ob die fiesen Charaktere ihre gerechte Strafe erhalten und ob letztendlich vielleicht doch noch „… alles gut wird“.

 

In Vorfreude der Fertigstellung entgegenblickend ...

Euer

Gerd K.