... und wieder in der Klinik

Immer noch CORONA ...
... Maskenpflicht überall

Wir schreiben den 08. November 2021 ...

die letzten Wochen waren leider wieder geprägt von Depressionen und damit verbundenen Alkohol-Rückfällen. Wenn nichts mehr gegen eine inzwischen chronische Depression hilft aber der Alkohol diesen Zustand betäubt und erträglicher macht ... dann greift der suchtkranke Mensch, in diesem Fall ICH, eben wieder zur Flasche. 

Diesmal reagiere ich schneller, aber nicht schnell genug. Es vergehen doch ca. 4 Wochen mit einige Rückfällen, ehe ich mich wieder auf den Weg in die Klinik begebe ... nie wieder wollte ich dorthin, ja ... nie wieder. Das "nie wieder" sollte man bei dieser Art von Erkrankung(en) eigentlich nicht in den Mund nehmen. Es hilft ja nichts ... der Alltag hat mich erneut eingeholt.

Mein Freund, dem ich längere Zeit ein Vorbild war, wird nun zu meinem Vorbild ... 9 Monate ohne Depressionen und Alkohol, das ist ein Wort. Aber ... ich bin gestolpert, nicht richtig hingefallen, und das zählt.

Diesmal soll ich eine Freundin für`s Leben kennenlernen, somit hat der Aufenthalt einen sehr positiven Nebeneffekt. Zwei Seelenverwandte, wie es sie selten gibt. Wertvolle Gespräche und ein sehr angenehmes miteinander lassen uns beide am Ende sagen: "Wir möchten uns nicht mehr aus den Augen verlieren!!!" Und ich bin sicher, dass wir das auch einhalten werden.

Das Wichtigste ist aber, dass ich durch einen neuen Psychotherapeuten überraschend neue Sichtweisen auf MICH und meine Verhaltensweisen bekommen soll. Davon oder darüber möchte ich Euch gerne berichten ...

Das De-Eskalationsmodell, die Wunderfrage und das TUN.

- in Bearbeitung -

 

Euer

Gerd K.