CORONA-News-Januar 2021

... und daraus lernen ...

CORONA-NEWS

12.01.2021

COVID-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit

Die Anzahl der Fälle - und deren Differenz zum Vortag - und die Anzahl der Todesfälle beziehen sich auf Fälle, die dem RKI täglich übermittelt werden. Dies beinhaltet Fälle, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Bei den Fällen in den letzten 7 Tagen und der 7-Tage-Inzidenz liegt das Meldedatum beim Gesundheitsamt zugrunde, also das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat.
Bundes­landElektro­nisch über­mittelte Fälle
 An­zahlDif­fe­renz
zum 
Vor­tag
Fälle
in den 
letzten
7 Tagen
7-Tage-
Inzi­denz
Todes­fälle
Baden-Württem­berg 262.509 1.022 15.381 139 5.665
Bayern 358.804 1.882 20.840 159 8.053
Berlin 107.226 1.036 6.873 187 1.591
Branden­burg 51.521 1.341 6.519 258 1.335
Bremen 14.383 18 588 86 225
Hamburg 40.960 273 2.347 127 820
Hessen 151.293 503 9.887 157 3.588
Meck­lenburg-
Vor­pommern
14.882

09.01.2021

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte verschärft noch einmal die Corona-Schutzmaßnahmen. Nachdem bereits eine Ausgangs- und Mobilitätsbeschränkung verfügt wurde, wird das Kreisgebiet für Auswärtige voraussichtlich von Montag an gesperrt.

Menschen aus anderen Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns und aus anderen Bundesländern dürfen dann das Gebiet des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte zu touristischen Zwecken nicht mehr betreten. Das teilte Vize-Landrat Kai Seiferth am Freitagabend NDR 1 Radio MV mit. Die Regelung schließe Einkaufstouren ein. Der Kreis reagiert damit noch einmal auf die stark steigenden Infektionszahlen. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert kletterte in den vergangenen Tagen sprunghaft auf deutlich über 200. Daraufhin hatte die Kreisverwaltung am Donnerstag bereits eine Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr sowie Einschränkungen im Schulbetrieb beschlossen.

08.01.2021

Peking - China erlebt den größten Ausbruch des Coronavirus seit Monaten.

Nachdem das bevölkerungsreichste Land das Virus seit dem Sommer weitgehend im Griff und nur noch vereinzelt Infektionen gezählt hatte, sind die Zahlen in der Provinz Hebei direkt vor den Toren Pekings in nur fünf Tagen auf mehr als 230 gestiegen, wie die Behörden berichteten. Besonders betroffen ist die Provinzhauptstadt Shijiazhuang, die am Donnerstag abgeriegelt wurde. Die elf Millionen Einwohner dürfen die Metropole nicht mehr verlassen

 

07.01.2021

Über 321.000 aktive Corona-Fälle in Deutschland +++ 36.537 Todesfälle in Deutschland +++ 7-Tage-R-Wert bei 0,81 +++ Insgesamt 1.808.647 Corona-Fälle in Deutschland +++ Über 86,4 Millionen bestätigte Coronavirus-Fälle weltweit +++ Über 1.869.000 Todesfälle weltweit +++

06.01.2021

Lockdown in Deutschland: Diese Dinge sind beschlossen

Der Lockdown ist beschlossen! Laut eines Beschlussentwurfs werden Schulen und der Einzelhandel grundsätzlich geschlossen. Ausnahmen gibt es für Läden des täglichen Bedarfs.

Scholz macht bei Kostenlage Mut

Deutschland kann sich aus Sicht von Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie finanziell leisten. "Wir können das lange durchhalten, wir haben Vorsorge getroffen", sagte der SPD-Kanzlerkandidat im ARD-"Morgenmagazin", nachdem Bund und Länder am Vorabend eine Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns beschlossen hatten. Es gebe "keinen ganz kompletten Stillstand", in Fabriken und vielen Büros werde gearbeitet, sagte Scholz. Deutschland habe gut gewirtschaftet.

Städtetag hält verlängerten Lockdown für richtig

Der Deutsche Städtetag begrüßt die Verlängerung des Corona-Lockdowns. "So hart die Maßnahmen auch sind: Die Städte halten es für richtig, den Lockdown fortzusetzen, damit die Zahl der Neuinfektionen nachhaltig sinkt", sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) der "Rheinischen Post". "Bei den Kontaktbeschränkungen darf es keine Tabus geben." Die Kontakte sollten so gering wie möglich gehalten werden - auch an Schulen und Kitas.

Sobald es das Infektionsgeschehen aber wieder zulasse, sollten diese wieder geöffnet werden, so Jung. "Denn Schule und Kita sind nicht nur Orte des Lernens und der Betreuung, sondern auch Orte des sozialen Miteinanders." Für die Zwischenzeit forderte er die Länder auf, "verbindliche Regelungen für die Notbetreuung zu erlassen". Auch für das nächste Treffen der Bund und Länder forderte er klare Signale. "Wenn die Menschen bei den Beschränkungen jetzt weiter mitmachen, setzen sie natürlich auch auf Lockerungen, sobald sich die Lage deutlich verbessert."

Wo die Inzidenz besonders hoch ist

Entscheidend für weitere Maßnahmen hinsichtlich der Coronakrise ist die 7-Tage-Inzidenz. Diese sagt aus, wie viele Menschen in der untersuchten Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner der Region.

Aktuell weisen alle 412 Kreise eine hohe 7-Tage-Inzidenz auf. Insgesamt liegen 289 Kreise bei über 100 Fällen/100.000 Einwohner und davon liegen 42 Landkreise bei über 250 Fällen/100.000 Einwohner. Derzeit liegt kein Kreis bei über 500 Fällen/100.000 Einwohner.

In folgenden Land- und Stadtkreisen ist der Wert aktuell besonders hoch:

  • LK Meißen in Sachsen: 457,1 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Altenburger Land in Thüringen: 402,7 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Hildburghausen in Thüringen: 394,0 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Bautzen in Sachsen: 373,3 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Saale-Holzland-Kreis in Thüringen: 349,6 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen: 340,0 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Erzgebirgkreis in Sachsen: 325,1 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Wunsiedel i. Fichtelgebirge in Bayern: 317,9 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Wartburgkreis in Thüringen: 317,7 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • SK Coburg in Bayern: 316,5 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Saale-Orla-Kreis in Thüringen: 313,8 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen: 311,0 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • SK Hof in Bayern: 305,5 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Nordsachsen in Sachsen: 302,9 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
  • LK Leipzig in Sachsen: 302,6 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen

 

03.01.2021

Die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) haben sich nach BILD-Informationen vor dem Start des Corona-Gipfels darauf geeinigt, den Bewegungsradius in Corona-Hotspots einzuschränken. Ab einem Inzidenzwert von 200 sollen die Länder diesen auf 15 Kilometer beschränken dürfen!

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (64, Linke) machte sich am Dienstagmorgen zum Wortführer jener, die noch drastischere Corona-Beschränkungen wollen: „Ich werde heute in der Ministerpräsidentenkonferenz auf der Seite derjenigen argumentieren, die sagen: Wir werden es noch viel schärfer und viel härter angehen müssen“, sagte er im Deutschlandfunk.

03.01.2021

Die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) haben sich nach BILD-Informationen vor dem Start des Corona-Gipfels darauf geeinigt, den Bewegungsradius in Corona-Hotspots einzuschränken. Ab einem Inzidenzwert von 200 sollen die Länder diesen auf 15 Kilometer beschränken dürfen!

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (64, Linke) machte sich am Dienstagmorgen zum Wortführer jener, die noch drastischere Corona-Beschränkungen wollen: „Ich werde heute in der Ministerpräsidentenkonferenz auf der Seite derjenigen argumentieren, die sagen: Wir werden es noch viel schärfer und viel härter angehen müssen“, sagte er im Deutschlandfunk.

03.01.2021

Ohne Abstand: Hunderte Corona-Gegner demonstrieren in Nürnberg

Am Sonntag haben hunderte Gegner der staatlichen Corona-Maßnahmen in Nürnberg demonstriert – oft ohne Abstand und Maske. Kritiker sagen: Die Nürnberger Polizei hätte durchgreifen müssen.

Beobachter schätzen, dass sich bis zu 600 Menschen am Sonntag auf dem Nürnberger Hauptmarkt versammelt haben. Nur wenige von ihnen trugen einen Mund-Nasen-Schutz oder hielten den Abstand ein. Die Polizei spricht von 300 Teilnehmern und 117 Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, in zehn Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. Obwohl bei der Versammlung der Corona-Maßnahmen-Gegner "nicht permanent die Abstands- und Maskenregeln eingehalten wurden, verlief die Versammlung größtenteils störungsfrei", heißt es weiter.

Stadt Nürnberg hatte Demonstration von Querdenken verboten

Zuvor hatte die Stadt Nürnberg eine von drei angemeldeten Demonstration mit Hinweis auf die hohen Infektionszahlen verboten. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Nürnberg bei 299,21. Dennoch wollte die Initiative Querdenken mit mehreren tausend Menschen demonstrieren. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik wurden erwartet. Zwei weitere Kundgebungen, für die weniger Teilnehmer angemeldet waren, wurden genehmigt, ebenso wie eine Versammlung von Befürwortern der Corona-Maßnahmen. Auch wenn die beiden Demonstrationen der Corona-Gegner erlaubt waren.

03. Januar 2021

Endlich Schnee! In Deutschlands Mittelgebirgen zeigt sich der Winter gerade von seiner schönsten Seite. Wäre da nur nicht der Corona-Lockdown: Die Ski-Lifte stehen still, Hotels und Restaurants sind dicht. Tagesausflügler hält das aber trotzdem nicht ab.

Im Gegenteil:
Die Polizei musste am Sonntag ganze Skigebiete abriegeln.
In der Eifel (NRW) mussten mehrere Hänge wegen des hohen Andrangs gesperrt werden. In Hellenthal spielten sich am Sonntag unfassbare Szenen ab. Die Polizei war vor Ort, versuchte das Chaos zu ordnen.


Ein Beamter zu BILD: „Das ist eine Invasion, die Menschen dringen in die Vorgärten ein und urinieren dort sogar teilweise hin. Die Anwohner sind völlig verärgert.“

Und das zurecht – vor allem in Corona-Zeiten. Vielerorts wurde gegen Kontaktbeschränkungen und die Maskenpflicht verstoßen, immer wieder musste die Polizei eingreifen.

„Ich hatte schon Corona, jetzt wollten wir in den Schnee“

Bereits seit Samstag ist Winterberg im Sauerland zu Teilen sogar abgeriegelt, auch eine Zufahrtsstraße wurde gesperrt. Dennoch sind die Pisten rund um den Ort voll, hauptsächlich mit Rodlern.


Christopher De Vries (25) kam mit seiner Familie aus Osnabrück (zwei Stunden Fahrt) – trotz Betretungsverbot. Er zu BILD: „Ich hatte schon Corona, ich war zwei Wochen eingesperrt, uns fällt zu Hause die Decke auf den Kopf. Wir wollten mit den Kindern einfach einmal in den Schnee.“

Verständlich, aber in Corona-Zeiten eben problematisch. Die Polizei setzte am Sonntag eine ganze Hundertschaft ein, um Herr der Lage zu bleiben. Doch da sich viele Menschen nicht an die Lockdown-Regeln halten, mussten die Beamten durchgreifen.


Ein Beamter der Hundertschaft zu BILD: „Wir räumen jetzt die Piste und fordern die Leute auf zu gehen.“


Eine Sprecherin der Stadt Winterberg: „Wir haben gestern Abend noch ein Betretungsverbot ausgesprochen, aber die Leute sind trotzdem wieder hierhergekommen“, berichtete sie. Jetzt würden sie aber hoffentlich umdrehen und zurückfahren.

Straßenwacht: „Uns wurden schon Schläge angedroht“

Am Großen Feldberg (Hessen) ist die Lage am Sonntag entspannter als in den Tagen zuvor. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Polizei den höchsten Berg im Taunus im Umkreis von zehn Kilometern für Auswärtige abgesperrt hat. Viele Touristen sind ausgewichen ins weniger verschneite Umland. Polizisten vor Ort sagten gegenüber BILD, dass die meisten Menschen die Sperren hinnähmen.


Brisanter ist die Lage bei der Verkehrswacht, die offenbar für die Besucher weniger Autorität hat. Ein Mitarbeiter zu BILD: „Uns wurden schon Schläge angedroht. Autofahrer haben Absperrbaken zur Seite geschoben.“
Über Schleichwege schaffen es einige Verweigerer der Maßnahmen zudem näher an die Rodelgebiete zu kommen, doch hier lauert laut Polizei Gefahr durch Eisbruch, Bäume könnten umstürzen!


Als BILD einen Mann anspricht, der gerade auf einen solchen Schleichweg einbiegen will, sagt er: „Da passiert schon nichts.“

 

Kommentar Gerd K:

Auch im Neuen Jahr und nach 10 Monaten CORONA-Erfahrung haben viele Menschen nichts gelernt und gefährden durch ihr Verhalten immer wieder andere und dies nicht nur leichtsinng sondern oft mit voller Absicht ... aus Egoismus heraus!!!

Welchen Zeiten und welchem Verhalten gehen nur entgegen ... ich darf es mir gar nicht ausmalen.