CORONA-News-Dezember 2020

Weg damit ... 2021!!!

31.12.2020
26 Bewohner eines Altenheimes sterben nach Nikolausbesuch an Covid-19
Stand: 31.12.2020

Traurige Entwicklungen nach einem Nikolausbesuch in einem belgischen Altenheim. 26 Bewohner starben, etliche Mitarbeiter sind infiziert. Der verkleidete Mann wurde erst nach seinem Besuch positiv getestet.

Nach einem Besuch des Nikolaus sind in Belgien 26 Bewohner eines Altenheimes an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Der als Nikolaus verkleidete Mann war Träger des Coronavirus, war sich aber seiner Infektion nicht bewusst, wie die flämischen Gesundheitsbehörden am Donnerstag mitteilten. Er wurde erst später positiv getestet.

Derzeit sind in dem Altenheim in der Provinz Antwerpen 169 Menschen untergebracht, wie ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP sagte. 85 Bewohner und 40 Mitarbeiter hätten sich mit dem Coronavirus angesteckt.

Der als Nikolaus verkleidete Mann stattete den Bewohnern am 5. Dezember einen Besuch ab, wenige Tage später wurde der Corona-Ausbruch bemerkt. Der Virologe Marc Van Ranst deutete an, dass die Mehrheit der Infizierten im Pflegeheim „von derselben Quelle“ angesteckt worden sei. Der Sprecher der flämischen Gesundheitsbehörde, Joris Moonens, betonte jedoch, es gebe „keine Gewissheit“, dass der Nikolaus die Bewohner angesteckt habe.

 

24.12.2020 Der Heilige Abend

CORONA 

Wo sind bislang neue Virusvarianten aufgetaucht?

Die Virus-Mutation, die zur sogenannten Virus-Linie B1.1.7 gehört, verbreitet sich aktuell vor allem in London und Südostengland. Dort wurde sie am 14. Dezember entdeckt. Am Wochenende gab die britische Regierung bekannt, dass sie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darüber informiert habe.

Der WHO zufolge sind Mutationen des Coronavirus auch in folgenden Ländern festgestellt worden:

  • Dänemark
  • Niederlande
  • Belgien
  • Italien
  • Australien
  • Südafrika
  • Island

Der Chefvirologe der Berliner Charité, Christian Drosten, betonte, dass die Mutationen in diesen Ländern zwar nachgewiesen worden seien, aber bisher keine rasante Entwicklung wie in Großbritannien erzeugt hätten. Dort sei das veränderte Virus in seltenen Fällen wohl schon Ende September aufgetreten.

Drosten erklärte auf Twitter: "Neue Daten zur B.1.1.7-Mutante (heute veröffentlicht). Das sieht leider nicht gut aus. Positiv ist, dass Fälle mit der Mutante bisher nur in Gebieten zunahmen, wo die Gesamtinzidenz hoch oder ansteigend war. Kontaktreduktion wirkt also auch gegen die Verbreitung der Mutante."

Zuvor hatte sich Drosten zurückhaltender über die neue Corona-Variante geäußert. "Ich bin darüber nicht so sehr besorgt im Moment. Ich bin allerdings auch – genau wie jeder andere – in einer etwas unklaren Informationslage", hatte Drosten am Montag im "Deutschlandfunk" erklärt.

22.12.2020

Mutation des CORONA-Virus sorgt weltweit für Sorge und Einschränkungen im Reiseverkehr

- in Bearbeitung -

 

19.12.2020

Robert-Koch-Institut zu Corona

702 neue Todesfälle und 31.300 Neuinfektionen

Datum:

19.12.2020 05:42 Uhr

In Deutschland haben sich 31.300 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesopfer stieg um 702.

16.12.2020

LOCKDOWN hart

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich den Fragen der Opposition

952 Corona-Tote in 24 Stunden stellen einen Höchstwert dar, den das Robert Koch-Institut am Mittwoch verkündet hat. Zum Umgang der Bundesregierung mit der Corona-Pandemie stellt sich Bundeskanzlerin am Mittwochmittag im Bundestag der Regierungsbefragung. Diese übertragen wir hier ab 13 Uhr im Livestream.

Wieder 500 Tote - Zahlen gehen nicht runter

Die Zahl der Todesfälle und der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau. Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 14.432 neue Fälle und 500 Todesfälle binnen eines Tages übermittelt, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. 

Am Dienstag der Vorwoche waren 14.054 Neuinfektionen

15.12.2020

Die Weltgesundheitsorganisation beschäftigt sich bereits mit der Mutation

In London werden ab Mittwoch wieder schärfere Corona-Beschränkungen gelten. Angesichts drastisch steigender Fallzahlen müsse die Hauptstadt in die höchste Corona-Warnstufe eingruppiert werden, wie Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag im Londoner Unterhaus erklärte. Für die hohen Fallzahlen könne unter anderem eine neue Variante des Virus verantwortlich sein, die "in Verbindung mit der schnelleren Ausbreitung im Süden von England" stehen könne, sagte Hancock. Man habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informiert.

 

11.12.2020

Wegen steigender Corona-Zahlen gelten ab diesem Samstag in ganz Baden-Württemberg Ausgangsbeschränkungen - mindestens vier Wochen lang. Auch ein harter Lockdown scheint so gut wie sicher.
Angesichts der steigenden Infektionszahlen gelten in ganz Baden-Württemberg ab Samstag (12.12.) scharfe Ausgangsbeschränkungen. Das bestätigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Freitag. Bei den Ausgangsbeschränkungen sei er vorgeprescht, weil die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg so hoch seien, sagte der Ministerpräsident.
Diese Ausgangsbeschränkungen gelten:
* Kein Alkoholausschank mehr
* Maßnahmen an Weihnachten
* Einzelhandel
* Schulen und Kitas
* Harter Lockdown immer wahrscheinlicher
* Aktuelle Hotspot-Lage

Tagsüber (5 bis 20 Uhr):
* Berufsausübung
* Private Treffen mit bis zu fünf Personen aus maximal zwei Haushalten (Kinder bis 14 Jahre ausgenommen)
* Besuch von Einzelhandelsbetrieben
* Besuch von Schulen, Kitas und Veranstaltungen des Studienbetriebs
* Arztbesuche, auch Tierarztbesuche
* Sport oder Bewegung an der frischen Luft (allein, mit eigenem Haushalt oder maximal einer Person aus einem anderen Haushalt)
* Besuch von religiösen Veranstaltungen
* Begleitung Minderjähriger oder sonstiger unterstützungsbedürftiger Personen
* Begleitung Sterbender
* Versorgung von Tieren (etwa Gassi gehen)
* Besuch von Demonstrationen oder Gerichtsterminen
Nachts (20 bis 5 Uhr):
* Berufsausübung
* Begleitung Sterbender
* Versorgung von Tieren (etwa Gassi gehen)


Private Versammlungen sind nachts verboten - mit Ausnahme der Weihnachtstage vom 23. bis 27. Dezember.

Spahn drängt auf rasche Corona-Beschränkungen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dringt auf möglichst rasche weitere Corona-Beschränkungen nicht nur in einzelnen Regionen. Es brauche "ohne Zweifel auch bundesweit einheitlich zusätzliche Maßnahmen - besser früher als später", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Nürnberg. "Wir könnten uns nicht verzeihen, wenn dieses Weihnachten vor allem ein Fest für das Virus würde." Das Virus nehme auch "nur bedingt Rücksicht darauf, ob wir alle schon unsere Weihnachtseinkäufe fertig haben oder nicht."


Spahn verwies auf den neuen Höchststand von 598 Todesfällen binnen eines Tages und mehr als 4300 Menschen auf den Intensivstationen. Er warb zugleich für stärkeres Mitmachen bei Kontaktvermeidung, Abstand, Masken und Hygieneregeln. Die übergroße Mehrheit der Bürger tue dies aus Überzeugung. Zu viele handelten aber nach dem Prinzip "Erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist." Man müsse aber nicht alles ausreizen. Es sei nun "unsere patriotische Pflicht", zusammenzuhalten und aufeinander Acht zu geben.

NRW hebt Präsenzpflicht an Schulen auf
Angesichts der angespannten Pandemielage soll die Präsenzpflicht an Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag vorerst enden. Das teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag mit. Demnach können und sollen Schüler der unteren Stufen dann von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen, ältere Schüler ab Klasse acht werden auf Distanz unterrichtet. Die Schulferien werden um zwei Tage verlängert.


Des Weiteren appellierte Laschet, den Handel jetzt "schnellstmöglich" bis zum 10. Januar zu schließen. Hamsterkäufe und überfüllte Läden in der Zeit davor müssten ausgeschlossen werden, sagte er am Freitag in Düsseldorf. Zuvor hatten auch andere Bundesländer, darunter Schleswig-Holstein und Thüringen, deutliche Verschärfungen der Corona-Maßnahmen verkündet.

Söder fordert bundesweiten Lockdown vor Weihnachten
Angesichts stark steigender Corona-Zahlen hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für einen bundesweiten Lockdown noch vor Weihnachen ausgesprochen. "Wir müssen handeln und zwar so schnell wie möglich", sagte der CSU-Chef am Freitag bei einem Termin mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im künftigen Corona-Impfzentrum in Nürnberg. Bund und Länder müssten nun überlegen, die Ferien vorzuziehen und auch Geschäfte früher zu schließen. "Ein Tag weniger verschlechtert nicht die Lebensqualität, er kann aber helfen."

Die Regierungschefs der Länder wollen am Wochenende mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut über schärfere Corona-Regeln beraten. Mehrere Länder haben bereits strengere Maßnahmen angekündigt, zuletzt Baden-Württemberg einen Lockdown und Ausgangssperren. Söder betonte, der "Süden" werde auch handeln, wenn nicht alle mitmachen


Spahn drängt auf rasche Corona-Beschränkungen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dringt auf möglichst rasche weitere Corona-Beschränkungen nicht nur in einzelnen Regionen. Es brauche "ohne Zweifel auch bundesweit einheitlich zusätzliche Maßnahmen - besser früher als später", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Nürnberg. "Wir könnten uns nicht verzeihen, wenn dieses Weihnachten vor allem ein Fest für das Virus würde." Das Virus nehme auch "nur bedingt Rücksicht darauf, ob wir alle schon unsere Weihnachtseinkäufe fertig haben oder nicht."

Spahn verwies auf den neuen Höchststand von 598 Todesfällen binnen eines Tages und mehr als 4300 Menschen auf den Intensivstationen. Er warb zugleich für stärkeres Mitmachen bei Kontaktvermeidung, Abstand, Masken und Hygieneregeln. Die übergroße Mehrheit der Bürger tue dies aus Überzeugung. Zu viele handelten aber nach dem Prinzip "Erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist." Man müsse aber nicht alles ausreizen. Es sei nun "unsere patriotische Pflicht", zusammenzuhalten und aufeinander Acht zu geben.

09. Dezember 2020

Die Politik diskutiert darüber, wie sie die Corona-Pandemie wieder in den Griff bekommt. NRW-Ministerpräsident Laschet schlägt nun einen kompletten "Lockdown" vor - aber erst nach Weihnachten.

Eigentlich wollte die Politik mit einem eher sanfterem "Lockdown" die Corona-Zahlen runterkriegen. Doch das hat nicht geklappt. Erst am Mittwoch wurden fast 21.000 Neuinfektionen gemeldet. Außerdem gibt es bei den täglichen Todesfällen mit 590 einen neuen Höchststand.


Aktuelle Daten zur Corona-Krise in NRW | mehr 

Angesichts dieser Zahlen wird darüber diskutiert, wie die Ausbreitung gestoppt werden kann. Denn eigentlich soll es rund um Weihnachten und Silvester sogar Lockerungen geben. Thüringen hat das bereits einkassiert und Sachsen geht ab Montag in einen kompletten "Lockdown".

Covid-19 in Karlsruhe & Landkreis

Von gestern auf heute gab es +7 neue Infektionen, ein sehr geringer Anstieg und 1 neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19.   (Wochenendzahlen)

Die 7-Tage-Inzidenz für Karlsruhe-Stadt ist wieder gestiegen und liegt bei 88,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Im Landkreis sind es 127,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, ebenfalls ein Anstieg.

In Karlsruhe sind derzeit 726 (-44) Menschen mit Covid-19 infiziert.

Im Landkreis ist die Lage bei den aktuell Infizierten wie folgt:

Bad Schönborn (21), 

Bretten (103),  

Bruchsal (133),  

Dettenheim (4), 

Eggenstein-Leopoldshafen (32), 

Ettlingen (170)

Forst (16) 

Gondelsheim (17),  

Graben-Neudorf (40), 

Hambrücken (24), 

Karlsbad (29) 

Karlsdorf-Neuthard (18), 

Kraichtal (54) 

Kronau (14), 

Kürnbach (13), 

Linkenheim-Hochstetten (17), 

Malsch (28), 

Marxzell  (5), 

Oberderdingen (45), 

Oberhausen-Rheinhausen (15), 

Östringen (32), 

Pfinztal 34), 

Philippsburg  (37), 

Rheinstetten (27), 

Stutensee (39), 

Sulzfeld (16), 

Ubstadt-Weiher (19), 

Waghäusel (60), 

Waldbronn (33), 

Walzbachtal (14) 

Weingarten (22) 

Zaisenhausen (3).

(Achtung: Dunkelziffer & Schwankungen bei der Anzahl der Tests).

In Baden-Württemberg gilt jetzt:

* Quarantänepflicht bei Symptomen wie Fieber, trockenem Husten,  Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns. Das gilt auch für positiv  Getestete, deren Haushaltsangehörige und deren Kontaktpersonen.

* Quarantänepflicht bei Verdacht, nach Anordnung, nach Rachenabstrich

* Quarantänezeit 10 Tage (gilt ab 1. Dezember)

Außerdem gelten die Beschlüsse von Bund und Ländern vom Mittwoch dieser Woche. Demnach wird der Teil-Lockdown bis 20 Dezember verlängert und teilweise vertieft. 

U.a. gilt:

* Kneipen, Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen.

* Die Geschäfte bleiben geöffnet, mit Maskenpflicht auch davor und auf den Parkplätzen

* Höchstens 1 Person je 10 Qm Verkausfläche in Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern. In größeren Geschäften höchstens 1 Person je 20 Quadratmeter.

* Maskenpflicht im ÖPNV und an Orten mit Publikumsverkehr, d.h. auch  in Fußgängerzonen. Maskenpflicht im Freien wo sich  Menschen länger und auf engem Raum aufhalten. (Behördliche Festlegung)

* Maskenpflicht an Arbeitsplätzen wenn Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. 

* Private Treffen mit maximal 5 Personen ( außer Kinder bis 14) aus maximal zwei Haushalten

* Vom 23. Dezember bis 1. Januar  Treffen mit maximal 10 Personen möglich (Kinder bis 14 ausgenommen)

* Böller an Silvester auf belebten Plätzen und Straßen sind verboten. Empfehlung auf Böller ganz zu verzichten.

* KiTas und Schulen bleiben offen, Maskenpflicht im Unterricht ab der 7. Klasse, je nach regionaler Situation (7-Tage Inzidenz deutlich höher als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner). Bei mehr als 200 weitergehende Maßnahmen wie Hybrid- bzw. Wechselunterricht ab Jahrgangsstufe 8. Mindestens 5 Tage Quarantäne für positiv getestete Schüler.

* Schnelltests für Pflegeheime ab dem 1. Dezember. 

Offen ist noch, ob touristische Reisen in der Weihnachtszeit möglich sind.