Meine Gedanken ... über Gott und die Welt ...

Liebe Blogfans und Freunde "wertvoller" Gedanken ...

 

Ich mach` mir da so meine meine Gedanken … über Gott und die Welt …

Es ist Sonntag Nachmittag und ich schreibe gerade an einem romantischen Artikel für diese Blogseite. Um ein wenig in Stimmung zu kommen zünde ich eine Kerze an … die soll die Romantik etwas steigern, damit mir auch die richtigen Gedanken kommen für diesen Artikel.

Zufällig nehme ich eine Kerze, die mir einer meiner Freunde, ein katholischer Pfarrer, mal geschenkt hat … drauf steht „JESUS CHRISTUS lebt“, mit einem silber-roten Kreuz verziert. Irgendwie denke ich, ja die zünde ich jetzt an … kann ja nicht schaden oder ich weiß nicht mehr, was mich genau dazu bewogen hat.

Sie brennt schön und der Kerzenschein bewegt meine Gedanken, die auf einmal nicht mehr bei dem romantischen Artikel sind. Meine Gedanken schweifen vielmehr ganz weit ab … bis in die Kindheit zurück. JESUS, Katholizismus, Messdiener, Erziehung in den 1950er/60er Jahren … was ist davon übrig geblieben bzw was sollte Bestand haben, weil es wichtig und richtig ist?

Zwischen Kindheit und Gegenwart liegen mittlerweile 60 Jahre … eine lange Zeit, in der sich bei Gott und in der Welt Vieles getan hat, nicht immer zum Besten … nein, menschlich gesehen eher zum immer Schlechteren. Nächstenliebe, ein wichtiger Bestandteil meiner Religion und auch anderer. Religionen, welche Bedeutung hat dieser Begriff noch und von Wem und Wie wird er gelebt?

Die „10-Gebote“ … im Grundsatz so gut für unser zwischenmenschliches Miteinander … was ist davon übrig geblieben und was sollte Bestand haben, vielleicht auch in einer reformierten Form?  Ähnliche Ge- bzw Verbote gibt es ja auch bei den anderen Religionen, wie zB im Islam … dort ist es die „Scharia“, welche das zwischenmenschliche Miteinander regelt. Ich kenne die anderen 3 Weltreligionen nicht, aber sicher ist es auch da ähnlich, dass Regeln die Menschen dazu auffordern vernünftig und menschlich miteinander umzugehen. Von Töten und Kriege führen dürfen ist da jedenfalls nicht die Rede. 

Wenn wir über die Welt und ihre Entwicklung nachdenken, so waren es immer die Menschen, welche die Natur beeinflusst haben und die Natur hat sich jedesmal gewehrt … in Form von Seuchen, Epidemien und anderen „Vergeltungsmaßnahmen“, die uns Menschen eigentlich zeigen sollten: „So geht es nicht, liebe Erdbewohner! So nicht!!!“ Und was haben wir intelligente Lebewesen, die als Einzige Spezies zur Reflexion fähig sind, daraus gelernt? Nix!!! Liest man wissenschaftliche Artikel über die neueste Katastrophe „CORONA oder COVID-19“, so ist es wieder der Mensch, der durch sein Verhalten und seine Ignoranz dafür gesorgt hat, dass das Virus vom Tier auf uns überspringen konnte. 

Oder ist das Alles wieder eine Art „Mahnung Gottes“ ??? Gibt es doch einen großen Plan für unsere Erde??? Auch hier wieder die Frage, ob es einen ähnlichen Planeten im „All“ gibt, der diese Möglichkeiten bietet, Leben zu ermöglichen und sich entwickeln zu lassen??? Ein wissenschaftlcher Bericht, den ich neulich gelesen habe, lässt mich an meiner Überzeugung, dass es sicher noch andere ähnliche Planeten und damit Lebewesen geben muss, zweifeln!!! Die naturwissenschaftlichen Voraussetzungen, die unsere Erde bietet, wären wohl einmalig … nach bisherigen Erkenntnissen. 

Und jetzt??? Was wäre wenn??? Wozu gibt es dann aber Universen, Sternennebel und unendluche Weiten des Kosmos, wenn letztendlich wir die einzig Privilegierten sind!!!??? Wieder eine neue Frage. Es hört nicht auf, wenn man mal beginnt nachzudenken. Sollen wir jetzt besser nicht nachdenken??? Aber was sollen wir glauben und wem sollen wir glauben??? Naturwissenschaft contra Glauben … fundierte Erkenntnisse contra Gott??? 

Glauben … das ist so eine Sache. Wohl dem, der glauben kann und dessen Glauben unumstößlich ist. Ich glaube, der hat es gut. Der ruht in sich und seinem Glauben … wie ein Fels in der Brandung. Aber auch dieser Fels wird im Laufe der Zeit, einer sehr langen Zeit zugegeben, abgewaschen und angegriffen. 

Ich nehme hier nur unseren/meinen christlchen Glauben, weil ich nichts anderes ge- und erlebt habe. Kann ich glauben, dass es eine Dreifaltigkeit gibt … einen Sohn Gottes und einen Heiligen Geist??? Oder war JESUS nur ein sehr guter Prophet, dessen Lehren sich deshalb über 2000 Jahre halten konnten? Welcher „vernünftig“-denkende Mensch kann an eine „Unbefleckte Empfängnis“, an eine „Himmelfahrt“, an die „Auferstehung“, an die „Auferstehung aller Toten“, letztendlich an „GOTT“ glauben??? An „Etwas“, das irgendwo als „Höhere Macht“ über uns schwebt, aber letztendlich in uns sein muss, damit wir es verstehen. Vielleicht ist es gerade dieses „Es ist in Uns“, was den eigentlichen Sinn ausmacht. Wenn die Lehren zB von JESUS, MOHAMMED ua, die uns aufzeigen, wie wir leben sollen, in uns sind … ist nicht dann nicht eine gewisse Garantie für ein gutes zwischenmenschliches Miteinander ohne Hass, Agressivivität, ohne Kriege und Morden, gegeben. Was wäre, wenn sich einfach Jeder auf dieses „Innere“ besinnt, es „verinnerlicht“ und danach lebt? Wäre das nicht die einfachste Lösung für alle Probleme?

Warum aber sind wir dazu nicht in der Lage? Vielleicht, weil wir Ur-Triebe in uns haben wie den „Aggressionstrieb“ oder das „Streben nach Macht“, nach „Reichtum“ … nach: „Ich möchte besser sein als die Anderen“, um sie letztendlich dadurch zu unterdrücken? Warum wollen wir mehr, als wir wirklich brauchen? Warum konsumieren wir als „Lebensinhalt“? Warum machen wir uns so abhängig von neuester Technik, glauben der Werbung mit ihrem „YOU MUST HAVE!“? Die Entwicklung  in den letzten, sagen wir, 60 Jahren, ist so rasant fortgeschritten, dass unsere „Seele“ nicht mehr mitkommt! Ich denke da an eine schöne Geschichte über einen Indianerhäuptling, der im Flugzeug von N.Y. nach L.A. reist, sich anschließend unter einen Baum setzt und die Augen schließt. Ein Mitreisender, der dies beobachtet, fragt ihn: „Warum sitzt Du hier unter diesem Baum? Hast Du kein Ziel in L.A.? Und der Indianer öffnet die Augen und antwortet: „Doch“ Aber ich muss erst abwarten, bis meine Seele auch angekommen ist!“

Und bereits wieder sind wir bei einer elementaren Frage angelangt: „Was ist die SEELE?“ Und „Wo befindet sich die Seele in unserem Körper?“ „Steigt die Seele nach unserem Tod irgendwo auf und bleibt unsterblich?“ Beim Tod meiner Mutter, den ich miterleben durfte, schaute ich in diesem Moment unwillkürlich nach oben an die Zimmerdecke des Krankenhauses … warum? Weil sich in diesem Moment die Seele nach oben bewegte … irgendwohin? Ich weiß es nicht, es war eine spontane Reaktion. Wissenschaftler haben versucht nachzuweisen, um wieviel der Körper beim Einreten des Todes leichter wird … ist die Differenz des Gewichtes das Gewicht der Seele? Oder nur Luft oder was auch immer? Wann tritt der Tod denn gemau ein … auch ein Thema bzw eine Frage, die glaube ich noch nicht eindeutig geklärt ist. Was hat es mit den „Nah-Tod-Erlebnissen“ auf sich, über die ganze Bücher geschrieben wurden? 

Während des Schreibens fällt mein Blick immer wieder mal auf die vor sich hin brennende Kerze mit der Aufschrift: „JESUS CHRISTUS lebt“ … ist es die Kerze, die immer weiter niederbrennt oder die Aufschrift … ein Spruch einer Freundin kommt mir in den Sinn: „Wenn wir begreifen, dass es kein weiterer Tag ist, sondern ein Tag weniger, werden wir beginnen, die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu schätzen!“ … wie wahr!!! Das Bild vom Maßstab kommt mir in den Sinn … ich denke an meine 68 Jahre, 68 cm auf einer Skala von vielleicht 80? … was bleibt da an Zeit, wertvoller Zeit??? Die Kerze brennt unbarmherzig herunter, das Wachs, die Nahrung der Kerze ist nicht unerschöpflich.

Während des Schreibens höre ich heute die vorletzte CD meines Lieblingspoeten LEONARD COHEN „I Want It Darker“ … eine Zeile heißt „… I`m Ready My Lord“ … schon wieder Zweifel an „Allem“, was ich über GOTT geschrieben habe. Macht es überhaupt Sinn weiter zu schreiben … Sinn, über all das nachzudenken??? Aber was wären wir Menschen, die einzigen Lebewesen mit der Fähigkeit zur Reflexion, ohne über die Dinge, die uns beschäftigen, nachzudenken? Manchmal denke ich darüber nach … bitte nicht falsch verstehen … dass es Menschen, die „einfacher gestrickt“ sind, besser haben im Leben. Denken ist nicht immer gut … da fällt mir ein Spruch von Heinz Erhardt ein, meinem Lieblings-Humoristen, dem ich schon von der Kindheit an verbunden bin und auch in Gedichten nacheifere: „Glauben Sie nicht alles, was Sie denken!“ Ein toller Spruch, nicht wahr!? Aber was sagt er uns … vielleicht: „So viel wir auch denken/nachdenken, wir werden nicht immer der Wahrheit auf die Spur kommen“. Oder vielleicht: „Unsere Gedanken, WIR, sind nicht so wichtig, wie wir glauben … was meinen Sie???

Aber als Individuen, als einzigartige Wesen … mich und Sie zB gibt es kein zweites Mal … als Rädchen in einem großem Weltgetriebe … sind wir wichtig, nicht so überheblich wichtig wie Viele oft meinen, aber wichtig genug, um das Getriebe am Laufen zu halten. Jedes Rädchen, das nicht richtig läuft oder ausfällt schadet dem reibungslosen Lauf des gesamten Getriebes. Es gibt auch größere Rädchen … die Familie, Gemeinschaften oder Vereinigungen, die von den kleinen Rädchen gespeist werden, um zu funktionieren. Wenn das gelingt haben wir eine nächst größere Einheit in dem großen Getriebe des Lebens … Und so können wir uns das weiter vorstellen bis hin zum Weltgetriebe, in dem Milliarden von kleinen Rädchen und Millionen von größeren und wieder tausende von ganz großen Rädern zusammen dafür sorgen sollten, dass die „WELT“ funktioniert.

Wer aber ölt und schmiert all die Rädchen und Räder? Gibt es da doch einen großen Mechaniker, der das gesamte Getriebe im Blick hat, der den Überblick hat und merkt, wenn irgendwo was hakt und klemmt? Da denke ich gerade an Hamburg, an das „Miniatur-Wunderland“ mit seinen vielen Staaten, Städten und infrastrukturellen Einrichtungen wie Flughäfen, Häfen oder Skibetrieben in den Alpenländern. Wer mal dort war kann verstehen, was ich meine mit diesem Vergleich …es grenzt dort an ein kleines „Wunder“, dass so etwas funktioniert … von Menschen, Ingenieuren und Technikern erdacht und realisiert. Aber genau die Technik ist es, die hier die Überwachung übernimmt, Störungen an den Menschen weitergibt und so dafür sorgt, dass die Rädchen wieder ineinander greifen und das Gesamtsystem funktioniert. Es gibt zwar einen „Chef“, sicher, aber einen „Großen Mechaniker“ gibt es nicht. Ihr versteht, wa ich meine … „GOTT“, der große Mechaniker?

Vielleicht ist unser Verständnis von GOTT einfach zu sehr geprägt von kirchlicher oder religiöser Erziehung, Bevormundung, Regeln, die oft auf Angst basiert haben … Sünde, Hölle, Fegefeuer, Himmel, Paradies … und immer mit dem großen Zeigefinger, der uns aufzeigte: „Bloß leine Sünde, kein Fehlverhalten … sonst gibt es keine Belohnung im „Jenseits“. Ich als kleines Kind und auch noch Jugendlicher lebte damit und lebte in Angst, dass ich in die Hölle komme, weil ich ein sexuelles Fehlverhalten hatte, im Sinne der Kirche nicht im Sinne der normalen Pubertät. So wird es vielen gegangen sein und ich könnte sicher dieses Kapitel „endlos“ weiterführen … aber bleiben wir einfach bei dem Gedanken: „GOTT interpretieren wir falsch!“

Mein Pfarrer-Freund sagte schon: „Wir sollen uns von GOTT kein Bildnis machen, zB als ergrauten Greis, der vom Himmel aus gütig auf die Erde blickt und jeden einzelnen Menschen und dessen Schicksal im Auge hat … das fällt auch schwer, wenn man bedenkt, dass dieser „gütige alte Herr“ Kriege zulässt, „Idioten“ an der Macht lässt, welche die ihnen anvertrauten Menschen mit Hohn und Spott regieren. „Selbst schuld“ … werden manche von Euch jetzt sagen und an das Beispiel USA denken … nachgewiesene und offenkundige Dummheit ist gewählt und konnte sich zumindest mal 4 Jahre an der Macht halten, von einem „Fettnäpfchen“ ins andere tappend und vor allem die Würde und den Anstand mit Füßen tretend. Ja … können Menschen so dumm sein, einen noch dümmeren Anführer zu wählen, allein durch sein Motto: „America First!“ ICH zuerst und dann die ANDEREN … ist anscheinend ein Motto, dass nicht nur in Amerika Gültigkeit hat, dort aber am offensichtlichsten ist. Ich will jetzt gar nicht noch andere „Staatsmänner“ in meine Gedanken einbeziehen, wie den türkischen Macht- und Ego-Besessenen ERDOGAN, das würde hier zu weit führen. Ihr könnt die letzten Gedanken ja mal weiterspinnen …

Mir geht es eher um die Dummheit und den Egoismus Vieler auch bei uns in Deutschland, in einer Demokratie, welche den Namen eigentlich nicht mehr verdient hat. Weder seitens der gewählten Politiker noch seitens des Volkes, dessen Mitarbeit an einer Demokratie unerlässlich ist … vielleicht gerade heutzutage, wo immer mehr Spannungen untereinander auftreten, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Ich zähle mich durchaus auch dazu, weil ich viel zu wenig tue für das „Gemeinschaftswohl“ oder für andere, denen es schlechter geht als mir … ich nehme mich da nicht aus. Damit meine ich nicht Überweisung von Geld, wenn einem mal wieder Spendenaufrufe ins Haus flattern … und die einem in Form von beigefügten Kalendern oder Kugelschreibern ein zusätzliches „schlechtes Gewissen“ bereiten. Geld überweisen und sich ein „gutes Gewissen" erkaufen … sei einfach ist es halt nicht. Aktive Hilfe ist gefragt … wie oft habe ich schon darüber nachgedacht, ehrenamtlich für eine der „Tafeln“ zu arbeiten oder ähnliche Tätigkeiten zu übernehmen. Aber schon kommt auch der Gedanke an „Verpflichtung“ … ich bin gebunden, ich habe Zusagen gegeben … kann und will ich die immer einhalten? Meine geringe ehrenamtliche Tätigkeit für die AWO hier im Ort ist durch CORONA auf Eis gelegt, dabei würde ich diese gerne ausüben.

Das bringt mich im Weiteren zu dem Gedanken … eigentlich ist es eine Tatsache, dass die Menschheit oder zumindest die, welche das Sagen haben die Entwicklung immer „Höher, Schneller, Weiter“ treiben wollen. Ich lese gerade auf einem Monitor, dass uns vor 61 Jahren das erste Foto der Mondrückseite präsentiert wurde, als Errungenschaft der damals modernen Raumfahrttechnik. Bei solchen Dingen wie auch der Marssonde und anderen durchaus respektablen Ingenieurleistungen frage ich mich als selbst jahrelanger Bauingenieur: „Was hat es uns gebracht?“ … sind wir auf der Erde dadurch weiter gekommen … ich meine weiter in den sozialen und zwischenmenschlichen Bereichen … und: „Was hätte man mit den Finanzmitteln alles machen können … hier, auf der Erde?“ Dieser Bereich hinkt hinter dem sogenannten „Fortschritt“ immer hinterher. Zwischen-Menschlichkeit heißt in unseren Tagen, dass wir miteinander mit dem neuesten Smartphone kommunizieren oder über WhatsApp Videotelefo-nieren können … nicht dass wir uns gegenseitig besuchen oder einladen um persönlich … von Angesicht zu Angesicht miteinander zu reden und zu diskutieren. Es geht ja schon so weit, dass man Trennungen über WhatsApp oder SMS ausspricht, weil man zu feige ist, dies dem anderen ins Gesicht zu sagen.

Ich gebe zu, dass ich früher auch die technische Werbung, die einem so ins Haus flatterte fast „gierig“ durchgeschaut habe … „Was gibt es Neues? Kann ich das brauchen?“ … nicht die Frage: „Brauche ich sowas überhaupt? Habe ich nicht Ähnliches schon, das seinen Dienst durchaus noch zufriedenstellend erledigt?“ „Brauche ich wirklich einen Saugroboter, bei dem ich vorher alles aus dem Weg räumen muss, damit er ungehindert saugen kann?“ „Ist mein Rasen wirklich so groß, dass ich ihn selber nicht mehr mähen kann? … viele Neuerungen sind noch gar nicht ausgereiften dienen oft zur „Schau“ für Nachbarn oder vorübergehende Passanten. Es gibt natürlich auch sinnvolle Erfindungen oder Neuerungen … ich zB suche und informiere mich intensiv, wenn mir etwas „ins Auge springt“, das es wert ist näher betrachtet zum werden. Das können kleine Helferlein für den Haushalt oder die Werkstatt sein oder auch durchaus nützliche elektronische Neuerungen, die zB mir bei meinem Haupthobby "Videofilmen und - bearbeiten helfen. Was ich sagen will und worum es mir ganz besonders geht ist ... die Seele muss beim Kauf dabei sein!!! ... Ihr müsst überzeugt sein ... und das braucht vielleicht eine Weile der Überlegung oder der Information ... dass Ihr dieses neue "Ding" wirklich braucht und nicht einfach der wunderbaren Werbung zum Opfer fallt!!!

Noch eine Woche oder besser gesagt 7 Tage, dann ist in meinem Heimatort wieder die jährliche Kunstausstellung "Licht und Farbe" ... der zuständige Verein, dem auch ich angehöre, hat sich trotz CORONA entschlossen, dieses "Wagnis" einzugehen ... viel Arbeit und vielleicht wenig Interessierte ??? Bis jetzt war ich die letzten Jahre immer dabei, warum also diesmal nicht ... ein besonderes Erlebnis vielleicht ... und eine Herausforderung!!! Wie "mutig" sind die sonst wirklich kunstbegeisterten Menschen in diesem Ort mit immerhin 12.500 Einwohnern? Kommen sie, um vielleicht dem allgemeinen Aufruf zu folgen "Unterstützt die Künstler, die Kleinkunst ... sie geht sonst unter?" Aber darum geht es mir nicht ... es geht mir um das Zwischenmenschliche, den Zusammenhalt in einer schwierigen Zeit, die uns eigentlich zusammenschweissen sollte. Werden viele Gespräche stattfinden? Ist es Mitleid mit uns diesmal nur "armseligen" 6 Künstlern, die eine ganze Halle zur Verfügung haben? Oder werden die Menschen denken "Nee ... bei CORONA gehe ich nicht aus dem Haus, das Risiko ist mir zu groß? "Was ... nur 6 Aussteller ... das ist doch kein EVENT, das lohnt sich doch nicht!" "Und ... kaufen werde ich schon gar nichts, mein Geld ist ziemlich knapp geworden in diesen schweren Zeiten ... und da noch Künstler unterstützen?" 

Alles mögliche, verständliche Gedanken und vielleicht daraus entstehende Handlungen. Zwischenmenschlichkeit!!! Gemeinsam mit dem Anderen und an den Anderen denken und handeln. 

 

 

 

- in Bearbeitung .