"Haus der Wünsche" ... als Textfassung

„Das Haus der Wünsche“

Eine Meditations- und Achtsamkeitsgeschichte

Ich spaziere im Frühling einen herrlichen Wiesenweg entlang … die Luft ist mild und es ist angenehm warm. Die Luft riecht nach den schönen Wiesenblumen, die mich auf meinem Weg links und rechts begleiten.

Der Weg führt nach einiger Zeit in einen Wald hinein und ich be-schließe, dem Weg einfach weiter zu folgen. Der Schatten spenden de Wald beruhigt mich durch seine Stille und seinen Frieden … nur einige wenige Vögel singen ihre Lieder. Nach einiger Zeit tut sich eine Lichtung auf und auf dieser Lichtung steht ein mystisches Haus … ein Fachwerkhaus, das mich durch seine Art und sein Aussehen irgendwie in seinen Bann zieht. Es ist ungewöhnlich hoch, denn es hat mit dem schrägen Dachgeschoß 3 Stockwerke. Ich nähere mich dem Haus und an der Tür lese ich „Haus der Wünsche“ … das klingt nach magischer Wunscherfüllung und ich öffne Vorsicht diese äußere Tür des Hauses, die geheimnisvoll knarrt … es ist fast ein wohliges Geräusch so als ob das Haus sich über meinen Besuch freuen würde.

Ich trete ein und befinde mich in einem in angenehm rotes Licht getauchten Raum … in dessen Mitte steht ein alter roter Ohrensessel, der mich zum Verweilen einlädt, also setze ich mich vorsichtig hinein und spüre die angenehm weiche und warme Polsterung des Sessels. Dieses Gefühl wird so intensiv dass ich die Augen schließe und etwas ausruhe.

Nach einer Weile flüsert eine leise Stimme, die aber nur ich hören kann mir zu: „Geh` zu der alten Treppe und begib` Dich in das nächste Stockwerk … Du wirst dort erwartet“. Verwundert öffne ich die Augen und tatsächlich … am Ende dieses roten Raumes sehe ich eine alte Holztreppe, die nach oben führt.

Vorsichtig betrete ich die erste Stufe der Treppe, die angenehm knarrt … es wirkt auf mich wie ein Geräusch aus der Vergangenheit des Hauses, das schon sehr alt zu sein scheint. Stufe für Stufe gehe ich weiter auf der Treppe … immer begleitet von diesem angenehmen Knarren und Knarzen. Nach 13 Stufen erreiche ich das Ende der Treppe … aus irgendeinem Grund habe ich mitgezählt und die Anzahl 13 fast erwartet. Soll ich wegen dieser Zahl 13 umkehren? Umkehren und auf das weitere magische Ambiente des „Hauses der Wünsche“ verzichten? Ich bin nicht abergläubisch und beschließe den Flur in diesem ersten Stock entlang zu gehen, der sich an die Treppe anschließt.

Auf der linken Seite steht eine Tür offen, aus der grünes Licht zu scheint … ein magisches Licht, das mich in seinen Bann zieht. Ich gehe auf die Tür zu und in den Raum hinein, der ganz in Grün gehalten ist und in dem viele Kerzen brennen … daher auch der Lichtschein. In der Mitte des Raumes steht ein grüner gemütlicher Sessel, der mich zum Sitzen und Verweilen einlädt. Wie bereits im Erdgeschoß ist auch dieser Sessel angenehm weich und warm und ich schließe meine Augen. Ein wohliges Gefühl umfängt mich und ich versinke in mich hinein, spüre meinen Atem, die Atemzüge und wie sich mein Bauch hebt und senkt … einatmen und ausatmen … einatmen und ausatmen … ich bin entspannt und ganz bei mir.

 

Nach einiger Zeit höre ich wieder die innere Stimme, die mir diesmal zuflüstert: „Du hast jetzt einen Wunsch frei … einen Wunsch, der Deinem Körper gut tun soll. Wünsche Dir etwas, das Du heute noch umsetzen kannst.“ Es ist wichtig, dass Dein Wunsch realistisch ist. Ein unrealistischer Wunsch macht Dich nur traurig, denn Du kannst ihn nicht in die Tat umsetzen“.

Ich beginne zu überlegen und dann fällt mir ein Wunsch ein, den ich heute noch umsetzen kann und ich nehme mir fest vor, dies auch zu tun.

Die innere Stimme fährt fort: „Geh` weiter zu der alten Treppe und begib` Dich in das nächste Stockwerk … Du wirst dort erwartet“. Und tatsächlich befindet sich auch am Ende dieses Raumes eine Treppe, die weiter nach oben führt. Vorsichtig betrete ich die erste Stufe der Treppe, die ebenfalls angenehm knarrt … Stufe für Stufe gehe ich weiter auf der Treppe … immer begleitet von diesem angenehmen Knarren und Knarzen. Nach wieder 13 Stufen erreiche ich das Ende der Treppe … aus irgendeinem Grund habe ich mitgezählt und die Anzahl 13 erneut erwartet.

Auf der linken Seite steht eine Tür offen, aus der orangefarbenes Licht scheint … auch dieses Licht zieht mich wieder in seinen Bann . Ich gehe auf die Tür zu und in den Raum hinein, der ganz in Orange gehalten ist und in dem auch wieder viele Kerzen brennen. In der Mitte des Raumes steht ein orangefarbener Sessel und auch der lädt mich zum Sitzen und Verweilen ein. Wie bereits im Obergeschoß fühlt sich auch dieser Sessel angenehm weich und warm an und ich schließe wieder meine Augen. Erneut spüre ich ein wohliges Gefühl und ich versinke tief in mich hinein, spüre meinen Atem, die Atemzüge und wie sich mein Bauch hebt und senkt … einatmen und ausatmen … einatmen und ausatmen … ich bin entspannt und ganz bei mir.

 

Nach einiger Zeit höre ich wieder die innere Stimme, die mir diesmal zuflüstert: „Du hast jetzt einen zweiten Wunsch frei … einen Wunsch, der Deiner Seele gut tun soll. Wünsche Dir aber wieder etwas, das Du heute noch umsetzen kannst.“ Es ist wichtig, dass Dein Wunsch realistisch ist. Ein unrealistischer Wunsch macht Dich nur traurig, denn Du kannst ihn nicht in die Tat umsetzen“.

Ich beginne zu überlegen und dann fällt mir ein Wunsch für meine Seele ein, den ich heute noch umsetzen kann und ich nehme mir fest vor, dies auch zu tun.

Erneut fährt die innere Stimme fort: „Geh` ein letztes Mal weiter zu der alten Treppe und begib` Dich in das letzte Stockwerk … Du wirst dort wieder erwartet“. Und auch hier befindet sich am Ende des Raumes eine Treppe, die weiter nach oben führt. Vorsichtig betrete ich die erste Stufe der Treppe, die ebenfalls angenehm knarrt … Stufe für Stufe gehe ich weiter auf der Treppe … immer begleitet von diesem angenehmen Knarren und Knarzen. Nach wieder 13 Stufen erreiche ich das Ende der Treppe … aus irgendeinem Grund habe ich mitgezählt und die Anzahl 13 ein drittes Mal erwartet.

Auf der linken Seite steht wieder eine Tür offen, aus der blaues Licht scheint … auch dieses Licht zieht mich wieder in seinen Bann . Ich gehe auf die Tür zu und in den Raum hinein, der ganz in Blau gehalten ist und in dem auch wieder viele Kerzen brennen. In der Mitte des Raumes steht ein blauer Sessel und auch der lädt mich zum Sitzen und Verweilen ein. Wie bereitsschon zweimal vorher fühlt sich auch dieser Sessel angenehm weich und warm an und ich schließe erneut meine Augen. Ich spüre wieder dieses wohlige Gefühl in meinem Körper und versinke tief in mich hinein, spüre meinen Atem, die Atemzüge und wie sich mein Bauch hebt und senkt … einatmen und ausatmen … einatmen und ausatmen … ich bin entspannt und ganz bei mir.

 

Nach einiger Zeit höre ich wieder die innere Stimme, die mir ein weiteres Mal zuflüstert: „Du hast jetzt einen dritten und letzten Wunsch frei … einen Wunsch, der Deinem Geist gut tun soll. Wünsche Dir aber wieder etwas, das Du heute noch umsetzen kannst.“ Es ist wichtig, dass Dein Wunsch realistisch ist. Ein unrealistischer Wunsch macht Dich nur traurig, denn Du kannst ihn nicht in die Tat umsetzen“.

Ich beginne zu überlegen und dann fällt mir ein Wunsch für meine Geist ein, den ich heute noch umsetzen kann und ich nehme mir fest vor, dies auch zu tun.


Nach einiger Zeit sagt die innere Stimme zu mir: „Du hast jetzt drei Wünsche frei gehabt und Dir hoffentlich gut überlegt, was diese sein sollen. Bedenke nochmals, dass es sich um realistische Wünsche handeln muss, damit Du eine innere Zufriedenheit erfährst. Gehe nun langsam die alte Treppe hinunter bis zum Erdgeschoß und verlasse langsam das Haus, um Deine Wünsche umzusetzen“.

Ich warte noch einen Moment ab, um mich dann von diesem letzten Raum zu verabschieden … erhebe mich aus dem blauen Sessel und gehe Richtung Treppe. Langsam gehe ich Stufe für Stufe hinunter … wie ich ja weiß sind es insgesamt 39 Stufen bis zum Erdgeschoß ud ich betrete den roten Raum mit dem roten Sessel. Genußvoll nehme ich noch einmal die Atmosphäre des Hauses in mich auf, ehe ich mich dann zur Tür begebe, die nach außen führt. Ein letzter Blick und ich öffne die Tür und gehe langsam nach draußen. Mich erwartet wieder der herrliche Wald und der Wiesenweg … und die Realisierung meiner 3 Wünsche. Darauf freue ich mich.

Klangschale

Die Meditation und Achtsamkeitsübung ist nun vorbei und Sie können nun langsam wieder in die Realität zurück finden. Atmen Sie noch 3 mal tief ein und aus, recken und strecken Sie sich und nun dürfen Sie die Augen wieder öffnen.