ZOO ... mal anders ... mit dem Segway frühmorgens

Gruppenbild mit den beiden ZOO-Beauftragten ...

Liebe Blogseitenfreunde und Fans von Segway-Touren ...

am Donnerstag, den 27. August 2020 startet eine besondere Tour dieser Art. Ein Gemeinschaftsprojekt der Fa. "CitySeg" aus Karlsruhe und dem Karlsruher Zoologischen Garten.

Eine Führung per 2 Rädern durch den ZOO mit Eräuterungen und Informationen bei den Tierstopps. Schon lange wollte ich einmal einen Film machen unter dem Motto: "ZOO ... mal anders" ... hier ist die Gelegenheit dazu.

Zunächste einige Informationen zum Segway:

Der SEGWAY Personal Transporter ist ein Elektroroller, der eine Person befördern kann und diese automatisch ausbalanciert. Er wird seit Dezember 2001 von SEGWAY Inc. aus Bedford im US-Bundesstaat New Hampshire hergestellt.

Der Fahrer steht zwischen zwei nebeneinander angeordneten Rädern auf einer Plattform und kann sich an einer Lenkstange festhalten. Jedes Rad wird per Einzelradantrieb von einem separaten Elektromotor angetrieben. Unterschiedliche Drehzahlen der Räder ermöglichen eine Kurvenfahrt wie bei Kettenfahrzeugen.

Ein computergesteuerter Regelkreis hält das selbstbalancierende Fahrzeug automatisch im Gleichgewicht. Der SEGWAY fährt in die Richtung, in die sich der Fahrer lehnt. Sobald die Neigungssensoren (Halbleiter-Gyroskope) registrieren, dass sich der Fahrer nach vorne oder hinten neigt, drehen die Räder die Plattform wieder unter den Schwerpunkt des Fahrers und verhindern so das Umkippen. Die Fortbewegung wird ausschließlich durch solche Gewichtsverlagerungen gesteuert, es gibt keine Bedienelemente zum Bremsen oder Beschleunigen. Diese Funktionsweise entspricht dem aufrechten Gang, bei dem anstelle der Räder stets die Füße unter den Schwerpunkt gestellt werden. Der SEGWAY PT ist deshalb intuitiv zu bedienen.

Ein Schwenken der Lenkstange nach rechts oder links bewirkt eine dementsprechende Kurvenfahrt. Sobald sich der Fahrer mit der Lenkstange zur Seite neigt, bringt das Kippmoment die nötige Zentripetalkraft auf und stabilisiert den Fahrer damit auch seitlich.

Technische Daten:

Geschwindigkeit: 0–20 km/h. Im Gegensatz zu anderen Zweirädern auch bei Langsamfahrt und im Stillstand stabil. Nie über 20 km/h, auch nicht bergab: Zur Geschwindigkeitsbegrenzung fahren die Räder vor den Fahrer, der dann von der Lenkstange zurückgedrückt wird (Speed Limiter).

Reichweite: bis 38 km mit einer Ladung der Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Abhängig u. a. von Steigungen, Untergrund, Fahrweise, Reifendruck und Wind.

Wendekreis: 0, dreht auf der Stelle

Gewicht: 47,7 kg (Modell  i2); 54,4 kg (Modell x2)

Zuladung: 45–118 kg

Soviel zur Theorie und hier die Praxis:

Dies ist bereits meine zweite Tor mit Jürgen Reiss, dem Inhaber von CITY-Seg aus Karlsruhe. Die erste ging vor 3 Jahren in die Weinberge des "Schwarzrieslings-Dorfes" KÜRNBACH, von den dortigen Landfrauen organisiert ... ein voller Erfolg, auch fahrtechnisch eine Herausforderung wegen der hügeligen Landschaft. Es hat wirklich Spaß gemacht ... den Film darüber könnt Ihr auf "YouTube/Filmemacher GKD/Kürnbach" ansehen.

Diesmal soll es bereits um 6:30 Uhr losgehen ... noch vor Beginn der regulären Öffnungszeit des ZOOs. Ich habe mir eine kleine Videoausrüstung zusammengestellt ... 2 Action-Cams für die Besfestigung am Segway bzw. auf meinem Schutzhelm und dann noch meine mittlere Canon G 36 Videokamera für Stopps und Interviews mit CITYSegg und dem ZOO-Beauftragten. Regnen soll es laut Wetter-App nicht, aber die Frühtemperaturen liegen doch bei ca. 13 Grad ... also etwas wärmer anziehen, der "Fahrtwind" vom Segway kommt ja auch noch dazu. 

Der Wecker bzw der Vibrator an meiner AppleWatch weckt mich um 4:30 Uhr ... so habe ich bis zur Abfahrt um 6:40 Uhr noch genügend Zeit ... waxch zu werden durch 2 Kaffee. Den Check meiner Ausrüstung spare ich mir jetzt, was ok ist ist nunmal ok!!! Es hat zZ 17 Grad, als empfiehlt sich doch eine leichte Jacke ... ich entscheide mich für meine Regenjacke, was sich später auch als gar nicht so schlecht erweist ... doch dazu wie gesagt später!!!

Um 6:40 Uhr nehme ich mit dem Auto den "für mich" besten Weg, die Baustellen in Karlsruhe zZ möglichst umfahrend. Und es geht auch ganz gut ... ich parke in einer Seitenstraße des Festplatzes, unweit des ZOO-Eingangs Nord, dem Treffpunkt. Es ist noch fast dunkel, aber CitySeg, Jürgen Reiss und seine Assistentin, laden bereits die Fahrzeuge aus und stellen sie in Reih-und-Glied. Meine Nr. 13 ... "Bleifrei" ist dabei und wird mir wieder Glück bringen, bzw Unheil abwehren. Ich mache mich an die Befestigung der AvtionCam am Lenker des Segway ... verliere 2-mal Schrauben, die wir gemeinsam mit der Taschenlampe suchen ... eine finden wir, die reicht ... der Halter für die ActionCam sitzt. Die kleine Sony 200-ActionCam habe ich in der Tasche meiner Regenjacke und die "große" Canon G 30-Kamera baumelt am Segway, jederzeit zugänglich für Detailaufnahmen zB während der Tierstopps.

Um 6:25 Uhr sind alle 10 Teilnehmer der Tour eingetroffen und auch die beiden Beauftragten des ZOOs-Karlsruhe. Jürgen Reiss begrüßt und ich filme meine ersten Videosequenzen für den Film. Die übliche Belehrung und Einweisung erfolgt professionell und dann beginnen die ersten "Gehrversuche" ... aufsteigen auf das High-Tech-Gerät, Vertrauen fassend in die Elektronik und dann die ersten kleinen und zögerlichen Fahrten mit dem Segway. Auch ich muss mich nach 3 Jahren wieder besinnen und meine Erfahrungen abrufen ... gelingt aber ganz gut und so kann ich die Lenker-Action-Cam einschalten und meine Fahrversuche und die der anderen dokumentieren. Jürgen Reiss hat übrigens bei seiner Einführung darauf hingewiesen, dass ich filme und diejenigen, die nicht "im Bild" sein möchten, gebeten mir dies zu sagen. Keiner hat jedoch etwas dagegen ... so ist es mir am liebsten!!!

Die ersten "Gehversuche" beginnen ... die beiden von CitySeg helfen jedem Teilnehmer zur Sicherheit auf das Gerät, um Verletzungen zu vermeiden. Wenn man erst mal auf der Bodenplatte des Segway steht beginnen sofort die Sensoren ihre Arbeit und die elektronische Stabilisierung übernimmt den Rest ... man steht sicher. Und so "wackeln" dann die ersten los, vorsichtig noch, aber nach und nach immer mutiger, auch was die Geschwindigkeit anbelangt. Schon entwickeln sich größere Runden mit immer mehr "Segwayern" hinter- und nebeneinander ... der Vorplatz der Nancyhalle ist bald "voll" von zweirädrigen, helmbesetzten Abenteurern, die endlich den ZOO erkunden wollen. 

Jürgen Reiss und die Beauftragte des Zoologischen Gartens ......... geben dann auch den Startschuss, und los geht es ... durch das Eingangstor hindurch in Richtung erste Station, den Flamingos. Bereits hier erfahren wir Wissenswertes über die Tiere des ZOOs ... Flamingos stehen mit einem Bein im Wasser, um Feinde, die sich nähern ausmachen zu können ... dies signalisieren ihnen die Wellenbewegungen des Wassers.Im sicheren Zoo stehen sie auch ausserhalb des Wassers und schlafen ... das haben sie hier gelernt.

 

- in Bearbeitung -

Euer

Gerd K.