"Unser Aufenthalt" oder "Ein Wellness-Tag im Forsthaus Auerhahn"

Liebe Blog- und Wellness-Freunde,

ich kombiniere hier 2 Seiten, um sozusagen 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Unseren Aufenthalt kann man im Wesentlichen in einen Wellness-Tagesablauf packen, da er täglich (fast) gleich ablief. Besonderheiten erwähne ich ergänzend natürlich, aber so habt Ihr es leichter mit dem Lesen und ich mit dem Schreiben ...

 

5:00 Uhr

Keine Sorge, liebe Leser/-innen, diese Uhrzeit soll nicht heißen, dass Sie hier ab 5:00 Uhr Wellness machen müssen. Ich bin ein Frühaufsteher und für mich beginnt der "Wellness-Tag" im "Auerhahn" um ca. 5:00 Uhr, da ich dann nicht mehr schlafen kann. Die (zufällig) gebuchte "Suite" 634 erweist sich für uns beide als ideal, kann ich doch die Schlafzimmertür - leise - zumachen und mich im Wohnbereich zT meiner "Arbeit" widmen, wie zB einen Reisebericht über das "Forsthaus Auerhahn" zu schreiben.

6:45 Uhr

Ich mache mich "Wellness-Fähig" - Badehose, Bademantel, Wellness-Badetuch und - Tasche. Zimmer-Codekarte nicht vergessen! Der Lift (ich bin ein eher fauler Sack) ist in der Nähe und es geht auf Ebene -1, also  2 Etagen tiefer. Lift raus und gleich rechts - nicht zur Rezeption - in Richtung Bäder- und Sauna-Bereich. Die optimale Lage von "634" zu: Bar und Restaurants erkaufe ich mir mit etwas längeren Wegen zu meinem jetzigen Ziel. Aber der Weg wird versüßt durch schöne Eindrücke, die immer wieder Wände und Flure zieren.

Endlich ist sie da, die Tür zum Familien-Badbereich, dem Eingang zum gesamten Wellness-Bereich. Mich empfängt angenehm warme Schwimmbad-Luft, aber zunächst geht es zur "Tankstelle", einen guten Kaffee aus dem Vollautomaten zapfen und damit weiter zum großen Schwimmungpool. Auf einer der um diese Zeit noch vielen leeren Liegen - meist bin ich der Erste oder Zweite - mache ich es mir bequem und genieße den guten Kaffee.

Bald schon trudeln auch andere Frühaufsteher ein - mehr als insgesamt 10 werden es aber auch später nicht - und ich fröne einer menschlichen Lieblingsbeschäftigung: Leute beobachten! Macht natürlich in einem Cafe im Sommer bei zB bei Starbucks in Karlsruhe auf der Kaiserstraße mehr Spaß, aber der "Trieb" steckt nun einmal drin.

So, Kaffee leer, ab ins Becken. Angenehm warmes, aber nicht zu warmes Wasser umschließt nun meinen (nicht mehr so schlanken) Körper und es drängt mich sofort in Richtung Aussenbecken.

Die Lichtschrankensteuerung entlässt mich über eine Glasschiebetür ins Freie und ... aahh ... herrlich kühle (eigentlich arschkalte) Morgenluft dampft über dem Becken und es ist gerade so hell, dass man dunkle Bäume, einen bedeckten Himmel und Nebel erkennen kann. Wellness und Entspannung beginnen ... schwimmen, um sich aufzuwärmen ... am Beckenrand hängen und das Panorama genießen ... dies im Wechsel. Andere Badegäste gesellen sich dazu und scheinen sich ebenso wohl zu fühlen wie ich.

Nach einer Weile im Freien - die Helligkeit über dem Wald gewinnt langsam an Farbe aber die Nebelschwaden bleiben - zieht es mich doch in Richtung Innenbecken. Die Glastür gleitet lautlos wie "Sesam öffne Dich" auf und sofort beschlägt meine Brille - logisch - . Ich schiebe sie mir auf den Kopf und genieße noch einige Zeit das Schwimmen in der Wärme.

7:40 Uhr

Ein zweiter Kaffee wäre nicht schlecht! Raus aus dem Becken, Bademantel an und ab in Richtung "Tankstelle". Beim Aufbrühen des Kaffees fällt mir ein, dass ich im Familienbereich einen "Whirlpool" gesehen habe. Darauf hätte ich jetzt Lust! Mit meinem dampfenden Kaffee in der Hand betrete ich den durch eine Glastür - die sich aber leider nicht selbst öffnet - den Familienbereich: "Der Whirlpool ist frei!" Das ist hier Gott-sei-Dank anders als auf der AIDA, dort habe ich es nie geschafft, einen Platz in diesen Wellness-Beckchen zu bekommen.

Ich stelle die Tasse an den Rand des Pools,  ziehe den Bademantel aus und steige in die Fluten. Aber was ist ein Whirlpool ohne "Whirl ..."? Da entdecke ich 2 Knöpfe. Ich betätige den von mir aus ersten ... nichts ... ich drücke auf den zweiten: "Aaaahhh!!!" Es whirlt und sprudelt, was das Zeug hält! Am nächsten Tag soll ich feststellen, dass der Whirlpool im Saunabereich noch besser ist, aber dazu später. Jetzt genieße ich erst mal meinen Kaffee und lasse mich besprudeln.

8:00 Uhr

Im Whirlpool vergesse ich fast die Zeit, außerdem regt sich mein Magen und verlangt nach einem Frühstück - darauf ist ein Gast glaube ich in jedem Hotel gespannt und neugierig. Also raus aus den Fluten, rein in den Bademantel - als anständiger Gast bringe ich noch die leere Kaffeetasse zur "Tankstelle" zurück - und wieder zurück zu "Suite 634".

8:10 Uhr

Meine Frau regt sich noch nicht - die Schlafzimmertür ist noch geschlossen. Also kann ich mich in Ruhe ins Bad begeben. Die Fußbodenheizung ist angenehm, die begehbare große Dusche funktioniert excellent und das Duschgel ist sehr wohltuend - sage doch einer, dass man auf dem Zimmer nicht auch "wellnessen" kann.

Voller Freude wecke ich nun meine Frau - sie hat es nun auch verdient, in diesen herrlich-nebligen, 2 Grad-warmen und mit wohligem Nieselregen angeregten Tag zu starten.

8:55 Uhr

Nun können wir endlich zum Frühstücksbuffet starten - meine Magensäfte gluckern und meine Geschmacksknospen sind weit geöffnet. Wir nehmen die Treppe, um Kalorien zu verbrauchen - wieviel sind das wohl bei einem Stockwerk? Der Eingang zum Restaurant führt uns an der Bar vorbei, die um diese Zeit natürlich geschlossen ist. Macht aber einen guten Eindruck - große Bartheke und viele gemütliche Sitzgelegenheiten laden ein. Schon mal vorbuchen für heute abend - gedanklich!

Der Restaurant/Frühstücksbereich erweist sich mit mehreren Stuben und Stübchen als sehr schnuckelig und Schwarzwaldmäßig-gemütlich. Da gibt es die "Alte Stube", die "Leinkopfstube" und den Hauptraum, die " .....". Wir werden von der Chefin, Frau Zepf" als neue Gäste empfangen und herzlich begrüßt. Macht einen netten Eindruck, die Dame des Hauses. Ehe sie richtig zu Wort kommt, fängt uns schon ihr Mann, Martin Zepf, ab. Das lässt er sich nicht nehmen, die Gäste aus Leopoldshafen mit einer Anreise von immerhin 75 km persönlich an den Tisch zu führen - mit lieben Worten natürlich. Wir fühlen uns wohl und sind mit unserem gemütlichen Eckplätzchen für "2" sehr zufrieden.

Die Erkundung des Buffets überlässt meine Frau meistens zunächst mir - weiß sie doch um meinen größeren Hunger.

Und diese Erkundung dauert ein Weilchen, gibt es doch viel zu sehen und gedanklich zu erschmecken. Zunächst mal ein Brötchen-/Brotkorb, da kann man nichts verkehrt machen für den Anfang. Zunächst wundere ich mich, warum hier "kleine Brötchen" gebacken werden - aber es macht Sinn, kann man doch so mehr andere Köstlichkeiten genießen - davon hat es schließlich reichlich. Da ich meine Frau nicht allzu lange warten lassen will beginne ich mal mit einer Schinken-/Wurst-/Käseplatte und einem Milchkaffee vom Vollautomaten. 

Zurück am Tisch bemerke ich eine Kanne Kaffee, die inzwischen mit 2 Tassen gebracht wurde - also das geht "automatisch", aber mir war eben nach Milchkaffee. Meine Frau startet in Richtung Buffet und braucht auch nicht gerade wenig Zeit - wahrscheinlich ist sie ebenso entschlussfreudig wie ich.

Wir genießen den ersten Gang. Als zweiten wähle ich ein kleines Omlette von der "Eierbackstation" mit Schinken, Champignons und Käse. Noch eine Prise Petersilie oben drauf und fertig. Schmeckt gut, wie ein Omlette eben so schmeckt. Meine Frau hatte als ersten Gang ebenfalls so einen Eierbratling, aber was für ein Riesending - sie hatte vergessen zu sagen: "Bitte Seniorenportion". Dazu hat sie dann anscheinend noch sämtliche Zutaten gewählt, die es gibt. Jedenfalls streicht sie die "Segel" und gibt schon auf. Ich schwächle noch nicht - ein kleines Müsli mit frischem Obst muss einfach sein. Ananas, Melonenstücke, Bananen in Honig, Orangen-/Blutorangenscheiben .....  Bei den Weintrauben liegt eine Schere, damit man sich die Trauben von der Rebe abschneiden kann - Auerhahns "Liebe zum Detail" (werden wir noch öfter erleben).

Kurzum, wir beenden das Frühstück nach einer angemessen gemütlichen Zeit und begeben uns wieder zum "Rotkehlchen", Appartement 634.

10:00 Uhr

Umziehen für die Wassergymnastik. Hat sich meine Frau auf dem Wochenplan der angebotenen Aktivitäten des Hotels ausgesucht. Da ist täglich was geboten: Geführte Wanderungen - Shuttlebus zu entfernteren Wandermöglichkeiten - Yoga - Pilates - Entspannung ... und ... und ... und.

Ich nehme lieber meine Videokamera mit - damit ich nicht "gymnastiken" muss. Einige Szenen einfangen - nach vorheriger Genehmigung natürlich - kann nicht schaden.

Das "Gehopfe" unter Anleitung von Barbara aus der Spa-Abteilung dauert 30 Minuten - 9 Leute sind dabei.

10:45 Uhr

Gemütlicher Gang zurück auf "634" nicht ohne an der schon beschriebenen Tankstelle Apfelscheiben zu naschen und Heiltee zu trinken - trocken legen und relaxen, lesen, schreiben - was auch immer.

11:45 Uhr

Wir entschließen uns für einen Spaziergang - es nieselt zwar ein wenig, aber es gibt hoteleigene Regenschirme zum ausleihen - in die nähere Umgebung. Die Wege entlang des "Wälzbaches", der auch einem kleinen Gästehaus des "Auerhahns" seinen Namen gibt, laden dazu ein.

 

Eine Stunde gehen wir leicht bergauf/begab an dem Bach entlang, der immer wieder ein herbstlich anderes Gesicht zeigt. Die Farben kommen an diesem Nebeltag natürlich nicht so gut rüber, aber die Stimmung ist gut. Es gibt ja kein schlechtes Wetter -  es hat übrigens aufgehört zu nieseln!

13:00 Uhr

Wieder "Zu Hause" angelangt bereiten wir uns auf die Möglichkeit vor, am "Vitalbuffet" - geöffnet von 13:30 bis 16:30 Uhr - einen kleinen und gesunden Imbiss zu uns zu nehmen.

Na, so klein muss der Imbiss gar nicht sein. Wer möchte kann hier schon wieder pumperlsatt werden. Ein leichtes Hauptgericht - zB Reis mit Hähnchenfrikassee - viele Salate - Suppe - und Desserts in Form von hausgemachten Puddings, Mousse, Dessertsoßen und Obst  - laden schon verführerisch ein. Am Schokopudding mit Vanillesoße und "echter" Sahne komme ich nicht vorbei!

Als Abschluss ein Kaffee, den zahlt man allerdings mit 2,40 € - dafür ist er sehr gut - und Körper und Seele haben wieder aufgetankt.

Natürlich wollen wir am Nachmittag nochmal zur Bäderwelt, aber auch in die Saunalandschaft.

Anmerkung:

Es darf hier bitte nicht der Eindruck entstehen, dass wir unter Wellnessstreß leiden. Der Ablauf, den ich an einem Tag schildere, ist ein möglicher. Die Aktivitäten haben sich bei uns schon auf mehrere Tage verteilt - bis auf Essen und Trinken, das war natürlich täglich.

Also, ab 11:00 Uhr bereits kann man in die Saunalandschaft, dann ist die erste Sauna - das "Locaneum" (römisches Dampfbad mit wenig Feuchtigkeit) mit 60 Grad aufgeheizt. Ab 13:00 bietet sich dann die Möglichkeit für: "Sole" (Dampfbad bei 95 % Feuchtigkeit), "Kräutersauna" (Sauna mit Kräuterzugabe bei 60 Grad und ca. 50 %) und natürlich die finnische "Blockhaus-Sauna" bei 85 Grad mit Aufguss und Außenbereich.

Da ich allein an den Gedanken von Hitze schon schwitze (war ich überhaupt schon mal in einer Sauna?) brauche ich nur kurze Zeit in der "Kräutersauna", um zu perlen. Empfohlene Zeit 20 Minuten!!! Ich drehe eine Sanduhr um, die an der Wand hängt und mir gnädigerweise 5 Minuten erläßt, da sie nur Sand für 15 Minuten hat. Aber auch diese Zeit muss ich mir "erarbeiten", sprich: Ich schaue immer wieder zur Sanduhr, ob das Leiden nicht endlich vorbei ist.

Als das letzte Sandkörnchen das untere Glas füllt spurte ich in Richtung Duschen und anschließend genieße ich einige Zeit im Whirlpool. Der hat es hier in sich, denn die Whirl-Düsen massieren ordentlich. Ich komme mir vor wie auf einer Schlaglochreichen Autobahn, auf der man im Auto durchgeschüttelt wird - aber ich empfinde es als sehr angenehm. 

Da meine Frau die 5 Minuten in der Sauna noch ausgesessen hat kommt sie etwas später in den Pool - ohne zu wissen, was sie erwartet. Die Massagedüsen haben gerade Pause - ich sitze mit unschuldiger Mine im Pool, bis sie Platz genommen hat. "Und, wie ist es?" fragt sie. "Angenehm, nicht zu warm, nicht zu kalt. Ich glaube, man kann auch noch Düsen betätigen, ich such`mal den Knopf!" Die nächsten Sekunden haben wir ein Eheproblem ... aber das geht vorbei.

Danach erfrischen wir uns mit kühlem Brunnenwasser und Obst im gemütlichen "Relax-Eck". Meine Frau überredet mich - als Rache für das Poolerlebnis - noch für einen Gang ins "Locaneum", das ja angenehmer sein soll.

Von wegen ... angenehmer ... 60 ° und 40 % Feuchtigkeit sind für mich auch genug, aber zugegeben, es ist für eine gewisse Zeit auszuhalten. Die angesagte 1 Stunde schaffe ich aber nicht ... als nach der "Eieruhr" etwa 20 Minuten rum sind und ich feucht genug bin muss ich raus. Allein die ... doch eher feuchtwarme Luft ausserhalb der Sauna ist schon Erfrischung für mich. Ich genieße 10 Minuten im Aussenbereich bei ca. 5 ° ... herrlich. Anschließend auf die Ruheliege ... Seele baumeln lassen.

Ich kürze den Saunabereich-Aufenthalt ab ... meine Frau will noch in die 85 °- Blockhuassauna ... ich freue mich eher wieder auf den Bäderbereich.

15:00 Uhr

Hinein ins Schwimmbecken und gleich einen Durchstart in das Aussenbecken. So geht Wellness ... für mich. Der Himmel ist wolkenverhangen ... ab und zu taucht ein blaues Fleckchen auf ... ansonsten soll es die 5 Tage nebelig bleiben ... was solls.  

16:00 Uhr

Es wird Zeit für einen Kaffee (und ein Stücken Kuchen?). Ich verlasse die Saunalandschaft recht gerne ... wie gesagt sind solche Temperaturen und die feuchte Luft nix für meine gut arbeitenden Schweißdrüsen ... Karin will noch eine 1/2 Stunde bleiben. Wir wollen uns um 17:00 Uhr in der "Alten Stube" treffen.

Bis dahin relaxe ich noch etwas auf unserer Suite und genieße mein MacBook, eben um an dieser Blogseite zu schreiben.

17:00 Uhr

Wir genießen ... siehe oben ... ich einen Käsekuchen und Karin kommt natürlich nicht an einer Schwarzwälder-Kirsch-Torte vorbei ... ein Mordsdrumm ... die Waage daheim lechtzt schon danach es Ihr "zu zeigen". In dieser gemütlichen Stube lässt es sich gut verweilen und wir bleiben noch relaxed sitzen.

18:00 Uhr

Wir schieben noch einen kleinen Spaziergang ein ... 10% der Torte und 25 % des Käsekuchens werden (hoffentlich) kalorienmäßig verbrannt. Der Weg am Bach entlang ist auch in der Dunkelheit schön, der Mond spendet ein wenig Licht. Aber die üblichen Geräusche im Wald lassen Karin doch bald umkehren wollen ... "Hilfe, da lauert ein Mörder!". Also zurück und heim in die kuschelige Atmosphäre unserer "Rotkehlchen-Suite". Noch ein wenig relaxen, frisch machen und um 18:30 Uhr geht es zum Abendessen ... Pardon: Zum "festlichen Diner", das einmal in der Woche angeboten wird. Die Betonung liegt auf "festlich" ... ausgezeichnete Diner gibt es jeden Tag.

18:30 Uhr

Wir sind bereit für die "Kulinarischen Highlights", die uns das Küchenteam vom Auerhahn zubereiten wird ... die Geschmacksknospen sind dementsprechend weit geöffnet. Wir haben unser Outfit dem Anlass geschuldet ... will heißen, dass wir uns "chic" gemacht haben. Wir gehören ja noch der Generation an, die nicht in Jeans und T-Shirt zB ins Theater geht. 

Unser gemütliches Platzerl ist "festlich" dekoriert ... die Liebe zum Detail spürt man auch hier wieder. Zunächst ein kleiner Sektgruß ... das Servicepersonal ist ebenfalls auf diesen besonderen Abend eingestimmt. Wir sind auf den ersten Gang gespannt.

Ein "Gurkenrahmsüppchen" bildet den Auftakt, gefolgt von "Filet vom Knurrhahn an Zitronengrasschaum mit Passeperie" ... sowohl optisch wie kulinarisch ein Genuß. Der zweite Hauptgang ist eine "Tranche vom Kalbsrücken an Portweinjus mit Gemüsevariationen & Pastinakenpürree" . Nicht nur wir sind begeistert, auch den anderen Gästen sieht man ihre kulinarische Zufriedenheit an.

Nun folgt ... Gott-sei-Dank ... eine Pause, in der wir uns aber bereits auf das dessert freuen dürfen. Den Zeitpunkt dafür können wir selbst bestimmen ... und legen uns auf eine Uhrzeit fest: 21:00. Wir sind gespannt, ob das ohne eine weitere Aufforderung klappt. Wie im Auerhahn nicht anders zu erwarten wird um 21:00 Uhr das dessert serviert: Ein "Parfait von der Moosbeere mit Kirsche auf Marzipanschaum". Eine optisch und kulinarisch gelungener Abschluß dieses festlichen Diners und ich hoffe, liebe Leser, Euch ist inzwischen das Wasser im Mund zusammen gelaufen.

Da hilft nur eines ... einige Tage im Auerhahn buchen und selber feststellen, ob das was ich hier schreibe auch wirklich stimmt. Ihr dürft mich beim Wort nehmen.

Damit geht ... nicht nur ... ein Wellnesstag im Forsthaus Auerhahn zu Ende und wir begeben uns ... ziemlich satt und glücklich auf unsere "Rotkehlchen-Suite" und hoffen auf schöne Träume.

Gute Nacht

Euer Gerd K.

 

 

- Fortsetzung folgt -

 

Euer

Gerd K. Diesing