Vorwort

Wie ich Verkehrsingenieur wurde .....

1973 kam ich nach  Karlsruhe, in  das "Musterländle" Baden-(Württemberg), wegen des Studiums  der Architektur ..... und der  Kommilitoninnen.       

Die klimatisch-extremen Sommer in der Rheinebene wollte ich nicht lange aushalten, inzwischen sind es 44 Jahre. Nach dem 2. Studium  des  Bauingenieurwesens (Architekten waren damals durch die Baukrise usw nicht so sehr begehrt, ausserdem war es mir zu "künstlerisch") wird dann letztendlich ein  Bau-/Verkehrs-ingenieur aus mir, eine der leidvollsten Tätigkeiten unserer Neuzeit. Durch eine zweite Staatsprüfung erwerbe ich mir das  Recht auf eine spätere Pension, was letztlich nicht sooo schlecht ist. Nach zunächst 4 Jahren in Heidelberg ergattere ich mir meinen Traumjob bei der Stadtverwaltung Karlsruhe, na endlich!!!

Nach 25 Jahren "nervenschonender Tätigkeit" und unzähligen Verkehrsprojekten mit den Schwerpunkten: ÖPNV- Bevorrechtigung, Lichtsignalsteuerung, Wegweisung, Parkleitsystem ..... ergibt sich - wegen  "guter  Arbeit und Führung" -  die  Gelegenheit,  einige Jahre früher in Pension zu gehen. 

In der Pension habe ich viel Zeit, aber auch ebenso viele Interessen. Da mich der Gedanke, dass die Verkehrstechnik (ROT-GELB-GRÜN .... Muss man dafür studiert haben?) so seeehr verkannt wird, nicht loslässt, will ich ein darüber ein Buch schreiben, neugierig, was daraus wird. Es sollte der Versuch sein, die komplexe Thematik des Verkehrswesens nicht nur in eine einfache und verständliche Form zu bringen, es sollte auch mit viel Humor gewürzt sein, dem Salz unseres Lebens. 

Da aus dem Buch nix geworden ist, das Manuskript aber (fast) fertig war, schreibe ich hier die wesentlichen Dinge einmal nieder, in der Hoffnung, dass sie jemand liest !!!

Ich wünsche viel Interesse und auch Spaß

 

Euer/Ihr

 

Gerd K. Diesing